Training
Wir bieten zweimal pro Woche Einsteigertraining, in dem waffenübergreifende Fertigkeiten vermittelt werden. Sobald die Grundlagen sitzen (nach etwa einem halben bis ganzen Jahr), kannst du ins Fortgeschrittenentraining für Schwert & Buckler und/oder Rapier einsteigen.
Wenn du das Training bei uns mal ausprobieren möchtest, besuch einen kostenlosen Einsteigerkurs am Samstagnachmittag – die Termine stehen oben auf der Startseite. In drei Stunden lernst du genug Grundlagen in Schwert & Buckler und Rapier, um dich danach im Einsteigertraining gut zurechtzufinden. Die erste Woche im Training mit der Gruppe ist dann auch noch kostenlos.
Melde dich bei Interesse einfach bei Cornelius per E-Mail. Keine Zeit am Samstag aber trotzdem großes Interesse? Sag Bescheid, vielleicht können wir dich irgendwie anders ins Training schmuggeln.
Du brauchst keine Vorkenntnisse oder besondere Ausrüstung, nur Sportklamotten (Hallenschuhe optional) und am besten eine Wasserflasche. Fechtmasken und weitere Schutzausrüstung sind erst ab dem Fortgeschrittenentraining notwendig.
Wir trainieren im Kursraum des Therapiezentrums Eilbek (Conventstraße 12, 22089 Hamburg, Erdgeschoss), nahe bei den Haltestellen U Wartenau und S Landwehr. Ein kleiner Parkplatz ist vorhanden (Achtung, maximal 2,5 Stunden). Es gibt Umkleidekabinen, Toiletten und Duschen.
Trainingszeiten
Ab April 2026 haben wir folgende Trainingszeiten:
Montag
20:30–22:00 Uhr: Rapier
Mittwoch
19:00–20:30 Uhr: Einsteigertraining
20:30–22:00 Uhr: Schwert & Buckler
Freitag
19:00–22:00 Uhr: Schwert & Buckler
Samstag
10:00–11:30 Uhr: Einsteigertraining
11:30–13:00 Uhr: Rapier
13:00–15:00 Uhr: Freies Training und Gelegenheit für Einzelunterricht (sofern nicht abgesagt)
Angebote und Preise
- Zwei-Einheiten-Mitgliedschaft: 35 € pro Monat (ermäßigt 25 €)
- Drei-Einheiten-Mitgliedschaft: 45 € pro Monat (ermäßigt 35 €)
- Vier-Einheiten-Mitgliedschaft: 55 € pro Monat (ermäßigt 40 €)
- Sechs-Einheiten-Mitgliedschaft: 60 € pro Monat (ermäßigt 45 €)
In den Mitgliedschaften kann die jeweilige Anzahl von Unterrichtseinheiten (je 60 Minuten, danach ist etwas Zeit für individuelles Üben) pro Woche frei wählbar besucht werden (Fortgeschrittenentrainings allerdings nur für Fortgeschrittene, für Anfänger lohnt sich daher am ehesten die Zwei-Einheiten-Mitgliedschaft oder eine Zehnerkarte). Die Einheit freies Training am Samstag ist inklusive, aber es gibt keinen Anspruch darauf. Meistens findet freies Training statt, aber es kann auch ersatzlos ausfallen. Mitgliedschaften laufen mindestens drei Monate und sind mit Dreimonatsfrist kündbar. Sie können für den jeweils kommenden Monat hoch- und runtergestuft werden. Sie können mit den folgenden Angeboten kombiniert werden.
Weitere Angebote:
- Eine Einheit Gruppenunterricht (90 Minuten bzw. 120 beim freien Training): 15 € (12 €)
- Zehnerkarte Gruppenunterricht: 120 € (110 €)
- Einzelunterricht (60 Minuten): 50 €, Details werden individuell vereinbart; es gibt Rabatt bei mehreren Stunden
- Seminare (z. B. für Gruppen) ab 50 € pro 60 Minuten plus eventuelle Reise- und Übernachtungskosten; Details und finale Kosten werden individuell vereinbart
Preise in Klammern sind ermäßigt und gelten nach Nachweis für Schüler (ab 16 Jahre, mit Einverständniserklärung der Eltern oder des Vormunds), Studenten, Azubis (keine Referendare) und FSJler. Weitere Vereinbarungen sind möglich.
Alle diese Informationen hier dienen der Orientierung; Änderungen sind vorbehalten. Bei Vertragsabschluss zählen die jeweiligen Vereinbarungen. Die vollständigen AGB können hier und die Trainingsordnung hier heruntergeladen werden. Bei Interesse und Fragen schickt einfach eine E-Mail an cornelius@dimicator-schola.com
Trainingsinhalte und Ansatz
Die Dimicator Schola fokussiert auf zwei Schwerpunkte: Der erste ist das Fechten mit Schwert und Buckler, einem kleinen und oftmals runden Schild, der vor allem im 13. und 14. Jahrhundert beliebt war. Wir vermuten, dass diese Beliebtheit unter anderem daran lag, dass die gerüsteten Krieger in dieser Zeit mit ihren dreieckigen Schilden ähnlich gefochten haben. Daher nehmen wir ab und zu auch die größeren Schilde zur Hand und schauen uns Gemeinsamkeiten und Unterschiede an. Das Bucklerfechten selbst ist aufgrund der zwei parallel genutzten Waffen komplexer als einige andere Disziplinen, aber wer darin etwas Erfahrung hat, kann sie leicht auf andere Waffen übertragen. Sogar zum modernen Sportfechten bestehen viele Parallelen.
Der zweite Schwerpunkt ist das Rapierfechten aus der Zeit um 1600. Es ist nicht grundsätzlich einfacher oder leichter; die Waffen sind beispielsweise ähnlich schwer. Wie das Bucklerfechten ist es aber schnell, effektiv und elegant, wenn man alles richtig macht.
Unser Stoff ist historisch, die Trainingsmethoden aber sind modern und auf Sicherheit ausgelegt. Wir streben ein Trainingsklima an, das von Hilfsbereitschaft, Respekt und Toleranz geprägt ist. Wir lernen und üben gemeinsam; niemand wird abgekanzelt, weil irgendetwas noch nicht richtig klappt. Fehler sind nützlich, denn sie helfen uns, aus ihnen zu lernen. Bei Problemen versuchen wir, sie sofort anzusprechen und bei ihrer Lösung sowohl sachliche als auch menschliche Umstände zu berücksichtigen. Wir dulden keinerlei Diskriminierung aufgrund von Herkunft, Aussehen, Glaube oder Geschlecht. Das Training selbst, vor allem für die Fortgeschrittenen, wird aber durchaus intensiv und schweißtreibend, denn immerhin wollen wir lernen, es auch mit schnellen und unvorhersehbaren Gegnertypen aufzunehmen.
